Servicepack 1 für Microsoft Windows 7 und Server 2008 R2 verfügbar

Geschrieben von Michael Rottke am 25. Februar 2011.

server2008Das schon seit März 2010 angekündigte Servicepack 1 für die Microsoft Produkte Windows 7 und Server 2008 R2 wurde am 16. Februar 2011 an Enterprise Kunden ausgeliefert. Die offizielle Verfügbarkeit für Endanwender war am 22. Februar 2011.

Außer einer Liste von Hotfixes, die auch separat als Update heruntergeladen werden können, hat Microsoft die Betriebssysteme um einige Funktionen erweitert, welche die Administration, das Deployment  und die Virtualisierung verbessern.

Windows 7 spezifische Änderungen:

  • Zusätzlicher Support für Anbindungen für third-party Verbund-Dienste (Federation Services)
  • Verbesserte HDMI Audio Geräte Leistung
  • Korrigierter XPS Dokumente Druck für Dokumente mit gemischter Ausrichtung

Server 2008 R2 spezifische Änderungen:

  • Dynamic Memory
    Dynamic Memory ermöglicht eine dynamische Speicherzuweisung für Virtuelle Maschinen.
    Dadurch wird eine viel effizientere Speichernutzung (RAM) ermöglicht, da die virtuellen Maschinen auf einen gemeinsamen Pool zugewiesenen Speichers zugreifen können.
  • RemoteFX
    Mit RemoteFX  verbessert Microsoft die Grafik Leistung auf virtuellen und remote Desktops. Durch virtualisierte Grafik Ressourcen haben entfernt ausgeführte Anwendungen eine ähnliche Grafikleistung als würden diese Lokal ausgeführt.
  • Verbesserungen der Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit mit Direct Access.
    Mit Direct Access können Mobile Clients ohne VPN gesichert auf Firmendaten zugreifen.
  • Unterstützung von Managed Service Accounts in gesicherten Außenstellen-Szenarien.
  • Verbesserte Unterstützung für Active Directory Domänen-Kontroller in Netzwerken mit hoher Latenz.

Änderungen an Client und Server Plattform:

  • Änderung des Verhaltens bei der “Ordner beim Anmelden wiederherstellen” Funktion.
    Die wiederhergestellten Ordner befinden sich nun an den vorherigen Positionen.
  • Erweiterte Unterstützung zusätzlicher Zugangsdaten (Identities) in RRAS und IPSec.
  • Advanced Vector Ectensions (AVX, neue Prozessorfunktionen) werden nun unterstützt.

Microsoft zeigt mit dem Service Pack 1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 seinen kontinuierlichen Einsatz um die Qualität seiner Produkte zu steigern. Durch die Bündelung einzelner  Updates vereinfacht das Service Pack  die Installation für die IT Administration. Zusätzliche Features wie Dynamic Memory oder RemoteFX  zeigen Microsofts fortlaufende Entwicklung und erhöhen die Einsatzvielfalt der Produkte.